Auf der Straße gegen Gewalt an Frauen – Aktionen und Spaziergang

Am Samstag, den 23. November trafen sich Frauen am Nachmittag in Schwenningen um ihre Wut und ihren Widerstand gegen die Gewalt an Frauen deutlich zu machen. Der 25. November ist der offizielle Tag gegen Gewalt an Frauen, wir waren am Samstag davor auf der Straße, um sichtbar zu sein am hellen Tag, nicht erst im Dunkeln am Feierabend an einem Montag in einer eher wenig belebten Stadt. Denn das Thema patriarchale Gewalt, unseren Widerstand und unsere Überzeugung so lange zu kämpfen bis wir wirklich frei leben können, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, gehört nach draußen, in die Öffentlichkeit, auf die Straße. Wir werden uns weder verstecken, noch weg ducken, noch leise sein.

Vor dem Rundgang durch die Stadt versammelten wir uns am Marktplatz, wo wir gemeinsam an unsere Weggefährtinnen, Schwestern, Mütter, Töchter erinnerten, die von Männer getötet wurden, aus dem Grund, weil sie Frauen sind.

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Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – unser Widerstand auch

We fight back!
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – unser Widerstand auch

Der 25. November ist der Tag gegen Gewalt gegen Frauen und deshalb gehen wir auf die Straße. Gewalt gegen Frauen beginnt nicht erst beim Femizid. Femizid heißt, eine Frau wird getötet, weil sie eine Frau ist. Es ist der grausame Ausdruck eines gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses, in welchem die Frau als Eigentum des Mannes betrachtet wird. Diese strukturellen patriarchalen Machtverhältnisse bestehen immer noch weltweit. Dem Gewaltverhältnis gegen Frauen, das dem herrschenden System innewohnt, kann nicht einfach nur durch eine härtere Gesetzgebung entgegengewirkt werden. Diese Gewaltverhältnisse betreffen auch rund um den Globus nonbinäre Menschen, die dem vorgegebenen Geschlechterbild nicht entsprechen. „Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – unser Widerstand auch“ weiterlesen